25 wanderfreudige CVJMer auf dem „Wällerweg“ unterwegs

Weitblick

Die Mitglieder von CVJM Weitblick begrüßten den Frühling bei ihrer Weitblickwanderung.

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich unsere Wandergruppe an der Ulmbachtalsperre. Gisela und Friedhelm gaben einen Überblick über die geplante Tour und mit einem Reisesegen machten wir uns auf den Weg. Unsere Wanderung führte über eine Etappe des „Wällerweges“. Zunächst ging es am Ulmbach entlang. Hier boten sich tolle Ausblicke auf knorrige Bäume und den rauschenden Bach. Nach unserer ersten „Berg-Etappe“, die einige von uns ganz schön ins Schwitzen brachte, erreichten wir den ersten Aussichtspunkt mit einer kleinen Hütte zum Rasten und einem wunderbaren Blick auf die Ulmbachtalsperre und einen Campingplatz. Danach wanderten wir auf schmalen Wegen durch den Wald bis zu einem weiteren Aussichtspunkt, von dem wir einen fantastischen Blick auf Rodenroth genießen konnten. Alle zeigten sich beeindruckt von der schönen Natur und es gab angeregte Gespräche in den kleinen Wandergrüppchen, die sich unterwegs gebildet hatten. Der letzte Streckenabschnitt führte uns nur noch bergab bis zur Talsperre. Von dort fuhren wir gemeinsam ins Freizeitzentrum, wo wir mit einem leckeren Essen bewirtet wurden. Hier stießen noch 5 weitere CVJM Freunde zu uns, um den Abend mit uns zu verbringen. Elmar Klapproth, Hobbyfilmer aus Leun, zeigte uns seinen beeindruckenden Film „Natur an Lahn und Dill“, in dem wunderbare Tier- und Vogelaufnahmen zu sehen waren. Besonders beeindruckend waren die Aufnahmen vom Eisvogel, wo wir sozusagen einen Blick in die Bruthöhle werfen und die frisch geschlüpften Eisvögelchen sehen konnten. Alle zeigten sich sehr beeindruckt von den tollen Aufnahmen. Gisela griff in ihrer Abendandacht das Erlebte noch einmal auf und erinnerte daran, wie gut es tut, im Alltag immer wieder einmal innezuhalten und über die kleinen und großen Wunder in der Natur zu staunen – und dabei nicht zu vergessen, dass es unser großer Gott ist, der uns in der Schöpfung so reich beschenkt. Aus vollem Herzen sangen wir gemeinsam das Lied von Peter Strauch:

Herr, ich sehe deine Welt, das weite Himmelszelt, die Wunder deiner Schöpfung.                                  

Alles das hast du gemacht, den Tag und auch die Nacht. Ich danke dir dafür  

Berge, Flüsse und die Seen, die Täler und die Höh‘n sind Zeichen deiner Liebe.                              

Sonne, Wolken, Sand und Meer, die loben dich so sehr, sie preisen deine Macht.

Darum bete ich dich an, weil ich nicht schweigen kann, die Freude füllt mein Singen.                    

Staunend habe ich erkannt: Ich bin in deiner Hand und du lässt mich nicht los.

 

Autorin: Gisela Straßheim

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